Europäischer Preis für Innovation in der öffentlichen Verwaltung

Die Europäische Kommission hat den Europäischen Preis für Innovation in der öffentlichen Verwaltung ausgeschrieben. Teilnehmen können Ämter der öffentlichen Verwaltung, jeder Teilnehmer kann höchstens einen Beitrag in einer der folgenden drei Kategorien einreichen:

  1. Initiativen für Bürgerinnen und Bürger
  2. Initiativen für Firmen
  3. Initiativen für Bildung und Forschung

Pro Kategorie gibt es drei Preise, die jeweils mit € 100.000 dotiert sind. Als keineswegs erschö­pfende Beispiele nennt die Kommission einen Bürgerhaushalt, Plattformen für Start-Ups oder Elektromobilität, aber auch den Arbeitsplan Barrierefreiheit für Frankfurt, RADAR und Atelier Frankfurt, die Jugendhilfe in der Schule oder verschiedene Stadtteilprojekte gibt es nicht überall. Dem Magistrat fallen sicher noch zahlreiche weitere Innovationen der städtischen Verwaltung ein, mit der sich verschiedene Ämter bewerben können. Einsendeschluss ist der 15. Februar 2013.

Die Stadtverordnetenversammlung möge darum beschließen:

Der Magistrat wird aufgefordert, dass verschiedene städtische Behörden am Europäischen Preis für Innovation teilnehmen. Für die Vorbereitung sollen pro Bewerbung nicht mehr als fünf Personen­tage aufgewendet werden.

Antragsteller

Stv. Martin Kliehm
Stv. Herbert Förster
Stv. Luigi Brillante

Dieser Beitrag wurde unter Anträge abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.
Nach oben

2 Kommentare zu Europäischer Preis für Innovation in der öffentlichen Verwaltung

  1. Hallo,

    warum wurde der Antrag NR 416/2012 abgelehnt ?

    Danke für Euro Antwort bzw. evtl. können wir am Mittwoch
    ein Gespräch hierzu führen .

    Gruss
    Gerhard

    • Martin Kliehm sagt:

      Haha, der Antrag wurde von der schwarz-grünen Koalition mit der fadenscheinigen Begründung abgelehnt, drei Monate wären zu knapp, um sich dort zu bewerben! Wohlgemerkt, es handelt sich bei dem Wettbewerb um ein Online-Formular, das man in vielleicht 30-60 Minuten ausgefüllt hat. Meine Entgegnung, dass der Wettbewerb erst einen Tag vor unserem Antrag ausgelobt wurde und dass drei Monate anderen Städten offenbar genügen, sich daran zu beteiligen, dass unsere Verwaltung dann wohl schneller und effizienter werden müsste, wurde ignoriert. m(

      Über die wahren Beweggründe können wir nur spekulieren: vielleicht fürchtet der Magistrat einen Reinfall wie bei der € 290.000 teuren (ohne Personalkosten), gescheiterten Bewerbung zum Green City Award. Aber genau darum haben wir eine Deckelung der Zeitaufwände gefordert: wenig Aufwand, geringes Risiko, Aussicht auf € 100.000 Gewinn. Vielleicht mag sich die Stadt auch nicht angesichts der engen Personalressourcen mit „Peanuts“ wie € 100.000 abgeben.

Kommentare sind geschlossen.