Keine städtische Bühne für die Band „frei.wild“

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

  1. Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Frankfurt am Main distanziert sich klar von den Konzerten der Gruppe „frei.wild“ in der Frankfurter Festhalle am 27. und 28. Dezember 2013. Eine internationale Stadt wie Frankfurt am Main darf keine Bühne dafür bieten, dass ultra­nationalistisches und gewaltverherrlichendes Gedankengut verbreitet wird.
  2. Der Magistrat definiert bis Mai 2014 Kriterien und legt sie der Stadtverordnetenversammlung zur Beschlussfassung vor, die im Sinne einer Qualitätssicherung klare Richtlinien beinhalten, um zukünftig rechtsradikale Veranstaltungen an städtischen Veranstaltungsorten sowie an durch städtische Mittel bezuschussten Orten zu verunmöglichen.
  3. Die Mitglieder des Magistrats im Aufsichtsrat der Messe Frankfurt setzen sich nachdrücklich für die Entwicklung von ethischen Kriterien ein, die eine Vermietung durch die Messe Frankfurt an rechtsradikale und andere menschenrechtsfeindliche Gruppierungen ausschließen.

Begründung

Am 27. und 28. Dezember finden gleich zwei Konzerte der Deutschrockband „frei.wild“ in der Festhalle Frankfurt statt. Die Gruppe, die aus Südtirol stammt, wird von Politikwissenschaft­ler- und Journalist*innen als rechtsradikal eingestuft. Sie vertritt in ihren Liedtexten ultranationalistische Inhalte, die zwar nicht offen rechtsextrem oder neonazistisch sind, jedoch ständig die Gefahr des „völkischen“ Erbes heraufbeschwören, Einwanderung als Überfremdung diffa­mie­ren, mit ge­schichtsrevisionistischen Anspielungen arbeitet und antisemitische Stereotype bedient. Viele der Liedtexte nehmen Anleihe bei Wortlauten, die auch auf NPD-Demos zu hören sind, wie z.B. „Wann hört ihr auf, eure Heimat zu hassen / Wenn ihr euch ihrer schämt, dann könnt ihr sie doch ver­lassen“ (aus „Wahre Werte“).

Die Liedtexte knüpfen auch in ihrer Gewaltverherrlichung an rechtsradikale Diskurse an, beispiels­weise in dieser Form: „Wir haben’s getan, wir haben’s gemacht, wir haben Leute verdroschen; über die Folgen nicht nachgedacht, wir haben die Straßen der Stadt für uns in Anspruch genom­men; keine Gefangenen gemacht, wir haben gesoffen und geboxt, standen oft vorm Richter; keine Reue, haben darüber nur gelacht“ (aus „Feinde Deiner Feinde“ „Nennt es Zufall, nennt es Plan“).

„frei.wild“ selbst versucht immer wieder, sich als unpolitische Band zu inszenieren, doch ihre Texte, ihre Selbstdarstellung und auch die Unterstützung, die sie erhält, belegen das Gegenteil. So be­wirbt beispielsweise der NPD-Funktionär Patrick Schröder die Band und hält fest: „Wir haben aus dieser Band die Möglichkeit, noch im extremeren Maße zu profitieren, als früher durch die Böhsen Onkelz.“ Auch in Naziforen im Internet wird die Band mit Lob überhäuft.

Der Leadsänger von „frei.wild“, Philipp Burger, war vor der Gründung der Gruppe Mitglied der Neonazi-Band „Kaiserjäger“, die sich auflöste, nachdem es bei einem ihrer Konzerte zu einer Massenschlägerei zwischen italienischen und Südtiroler Neonazis gekommen war. Die Distanzie­rung von der Neonazi-Szene erfolgt durch „frei.wild“, so Rechtsextremismus­expert*innen, nur dann, wenn diese unumgänglich ist.

Die Diskussion zu Gruppen wie „frei.wild“, die unter dem Deckmantel von „Identitätsrock“ extrem nationalistisches und minderheitenfeindliches Gedankengut verbreiten, ist in Deutschland seit längerem im Gange. Der Rückzug von Sponsoren sowie anderen Bands von Festivals, bei denen „frei.wild“ angekündigt war, führten zum Teil schon zu Konzertabsagen.

Natürlich sind nicht alle Fans der Gruppe „frei.wild“ der rechtsradikalen Szene zuzuordnen. Klar ist aber, dass gerade von solchen Gruppen, die ihre wahre Weltanschauung hinter Begriffen wie „Heimatliebe“ verstecken, ultranationalistisches und gewaltverherrlichendes Gedankengut in der Mitte der Gesellschaft verankert wird.

Der Subtext in zahlreichen Titeln wie auch in Videos wird deutlicher: Ein Beispiel dafür sind Bilder des Videos „Halt deine Schnauze“, das „frei.wild“ auf seinem offiziellen YouTube Channel veröffent­licht hat. Da tritt jemand mit dem Fuß in Richtung Kopf einer hilflos am Boden liegenden Person – das erinnert an sehr reelle Vergleichsbilder gewalttätiger Rechter. Eindeutiger wird es noch bei dem Bild im Video, das einen rasierten Hinterkopf zeigt, auf dem ein 100%-Tattoo zu sehen ist. Dieser Zahlencode bedeutet „100% arisch“. Burger sagt: „In erster Linie aber verab­scheuen wir jegliche Form von Extremismus.“  Wo beginnt für Philipp Burger der Extremismus? Bei 100% arisch offenbar noch nicht.

Antragsteller

Stadtv. Martin Kliehm
Stadtv. Herbert Förster
Stadtv. Luigi Brillante

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6 Kommentare zu Keine städtische Bühne für die Band „frei.wild“

  1. Anon sagt:

    Das bedeutet nicht 100% Arschloch, sondern 100% Skinhead!

    Wenn ich das bisher richtig interpretiert habe (und wegen der schlechten Bildqualität bin ich mir da nicht so sicher), ist die Hauptperson im Video der Sänger Jogl der Südtiroler Band Unantastbar. Phillipp und Jogl waren damals beide zusammen in der rechtsradikalen Band Kaiserjäger, haben danach getrennt voneinander eigene Bands gegründet, was aber nicht heißt, dass sie deswegen keine Freunde geblieben wären. Inzwischen ist Unantastbar auch bei Rookies and Kings (dem Frei.Wild Label).

    In dem Lied geht es im Prinzip darum, dass, wenn man seinen Frust (über Vorgesetzten, Kommandanten, Eltern, Lehrern etc. pp) immer weiter aufstaut, irgendwann mal ein Punkt kommen kann, in dem man es nicht mehr weiter aushält und alles aus einem VERBAL herausplatzt (fiktive Gewalt wird nur im Video, wahrscheinlich zur Veranschaulichung, dargestellt). Darum heißt es dann am Ende vorm Refrain: „Und nun bereust du deine Tat, fragst dich wieso, wärst wohl besser still gewesen. Aber irgendwie ist klar, es musste ja so kommen, all dein Ansehen ist somit zerronnen. Entschuldige mich, ich habs nicht so gemeint, komm ich machs nie wieder. Helf mir auf und reich mir deine Hände, Ansehen und Respekt(!) bis zum Lebensende!“

    Ich hab das dazugehörige Shirt. Ist mein Lieblingsshirt, denn es erinnert mich daran, lieber gleich den Mund aufzumachen, als sich alles einfach gefallen zu lassen, dabei aber nicht zu vergessen, dass das immer noch ein Mensch ist, mit dem man da spricht.

    Ich bin gerade ein wenig empört und müde, sonst würde ich jetzt im Moment mehr schreiben, denn ich beschäftige mich nun seit 2007 mit Frei.Wild. Jesus, ich war ja sogar schon mal auf einem Treffen des Frei.Wild Supporters Club (ohne Mitglied zu sein). Soviel also erst mal zu diesem Punkt.

    Ich hätte allerdings auch ein paar Fragen an euch:

    • Kann mich mal bitte irgendjemand von euch aufklären, ob die Pirantifa, da sie ja nunmal eine Antifa Organisation ist, dem Wohle unserer Demokratie in Deutschland dient? (ich weiß, dass die Antifa Organisationen unabhängig voneinander sind, habe aber bisher mit noch keiner gute Erfahrungen gemacht).
    • Was haltet ihr eigentlich so von den Aussagen des Chefs der Berliner Piratenfraktion, Oliver Höfinghoff, zur Gewalt? Und sind diese denn salonfähig bei den Piraten, oder stellen sie lediglich seine eigene „Meinung“ dar? Würde mich insbesondere interessieren, da sich Thorsten Wirth und Caro Mahn-Gauseweg, welche ich beide sehr schätze, klar gegen Gewalt ausgesprochen haben.

    Grüße,
    ein Linksliberaler (nach pol. Spektrum und Selbsteinschätzung), der euch (Bund, Länder, kommunal) seit Erreichen des Wahlalters jedes Mal gewählt hat, mit den Themen größtenteils übereinstimmt und immer noch große Hoffnungen in euch steckt. Go Pirates!

    Fortsetzung folgt.

    • Martin Kliehm sagt:

      Also, da sind zwei Kumpels aus einer Naziband, der eine hat Nazi-Tattoos und läuft als Nazi-Macker in einem Video des anderen herum. Der ist inzwischen kommerziell erfolgreich, und deswegen stellt das auf dem offiziellen YouTube-Account der Band veröffentlichte Video von 2008 auf einmal keine rechte Gewalt mehr dar?

      Als Reaktion zu unserem Antrag habe ich von frei.wild-Fans einige Tweets mit abwertendem Inhalt bekommen, es fiel auch der Begriff „Linksnazis“. Damit ist meines Erachtens ziemlich deutlich, in welchem Spektrum sich diese Fans bewegen.

      Zu den Fragen: Die Pirantifa dient den Menschenrechten von rassistisch, sexistisch und anderweitig diskriminierten Menschen. Aber Dir ist sicher bekannt, dass Antifas heterogene, fluktuierende, lose Gruppen sind. Sie ist kein eingetragener Verein, und sie hat keine Satzung, in der stünde, sie agiere zum Wohle oder zum Schaden Deutschlands. Insofern ist eine abschließende Bewertung natürlich unmöglich.

      Gewalt ist generell schlecht, jedoch: Nazis töten Menschen, Linke werfen ein paar Steine. Da ist ein massiver qualitativer Unterschied, weswegen die beiden Gewaltformen nicht vergleichbar sind; der Begriff „Linksextremismus“ ist irreführend, da er eine Analogie zu Rechtsextremismus suggeriert. Insofern teile ich die verlinkten Ansichten von Oliver.

  2. Dennis Oppermann sagt:

    Lächerlicher geht’s doch kaum noch! Wenn man die Ausschreitungen der „Linken“ in Hamburg anschaut, dann stellt man unweigerlich fest, dass „Linke“ nichts anderes mehr sind als die Nazis unserer Zeit!

    • Martin Kliehm sagt:

      Genau aus diesem Grund sehe ich das Argument widerlegt, frei.wild seien keine Nazis, denn sie ließen ja das Publikum „Nazis raus“ skandieren. Die Nazis im Publikum grölen mit, denn sie können sich das wie Du auslegen, es seien ja die „Linksnazis“ gemeint.

  3. Anon sagt:

    Zunächst einmal vielen Dank für die Rückmeldung.

    Ähem, Nazi Tattoos oder explizit rechte Gewalt habe ich jetzt keine gefunden. Kannst du mir die entsprechenden Zeiten des offiziellen Videos auf Youtube nennen, in denen rechte Symbolik auftaucht? Oder überhaupt rechte Symbolik jemals bei Frei.Wild? In der Begründung, Absatz 1 steht: „…die Gefahr des „völkischen“ Erbes heraufbeschwören, Einwanderung als Überfremdung diffa­mie­ren, mit ge­schichtsrevisionistischen Anspielungen arbeitet und antisemitische Stereotype bedient…“. Die Textbelege will ich sehen.

    Ich sehe Patriotismus nicht als explizit rechte Einstellung, jedoch auch als nichts, was man unbedingt haben müsste. Das muss jeder Mensch für sich selbst entscheiden. Snowden z.B. sieht sich ja auch als amerikanischen Patrioten.

    Muss man denn unbedingt behaupten, die Band vertrete „ultranationalistische Inhalte“ und es seien zwei Nazi Kumpels, nachdem das kein feststehendes Faktum ist?

    Das die Band seit längerer Zeit sehr kommerziell agiert, da gebe ich dir Recht. Dazu muss man sich nur die Masse der produzierten T-Shirts mit unterschiedlichen Motiven ansehen, oder die x-verschiedenen Versionen eines Albums, die auf den Markt geworfen werden.

    Zu den Reaktionen der Fans: Kann ich gut verstehen. Wie oft wurde ich von Mitschülern, Unikollegen und auch Leuten auf der Straße wegen meinem offenkundigen Musikgeschmack verunglimpft?
    Wie oft passiert das anderen TÄGLICH in diesem Land? Dann wird eben manchmal genauso unreflektiert reagiert. Habe ich auch schon mal gemacht, ala ’selber Nazi. Arschloch!‘. Oder würdest du dich gerne als Nazi bezeichnen lassen, nur weil du eine Musikgruppe super findest, die vielen Leuten aus welchen Gründen auch immer im Einzelnen nicht passt, wenn du selbst eine ganz andere Einschätzung der Lage hast? Und noch schlimmer ist: Du kannst kaum etwas dagegen tun, wenn du dein Fandasein nicht verleugnen / verstecken willst. Man kann nicht die Augen schließen und, wenn man sie wieder öffnet, wird die Band / werden die Fans genauso respektiert wie alle anderen auch.

    Selbstverständlich kann man das mit Problemen wie Rassismus nicht vergleichen, dennoch stellt es auch eine Unterart von Diskriminierung dar. Und nochmal: Man kann es nicht vergleichen, aber: Wieviele Menschen denken heute noch, die Deutschen wären alle Nazis? Oder wie viele haben Vorurteile über Ausländer? Nur die Zeit kann solche Bilder reparieren, vollständig heilen werden sie wohl nie.

    Natürlich weiß ich es nicht, aber ich würde mich als Parteimitglied dann eher fragen: Wer sind denn diese Leute, die ausgerechnet dich / euch deswegen anschreiben? Sind das nicht hauptsächlich potenzielle / frühere Wähler, die mit eueren Zielen übereinstimmen, aber nun enttäuscht über euere Haltung gegenüber Frei.Wild entfliehen? Ich kann mir gut vorstellen, dass Philipp Burger zu einem persönlichen Gespräch zur Aufklärung bereit stände, würdet ihr ihn denn dazu einladen. (Allerdings wohl erst 2015, die machen gerade ein Jahr Pause)

    Von den Thesen zur Gewalt halte ich nichts. Die links-rechts Linie ist einfach viel zu vereinfachend und ungenau, um daran Gewalt festzumachen. Als ob es nur ‚die‘ Gewalt von ‚den Linken‘ und ‚die‘ Gewalt von ‚den Rechten‘ gibt, nur weil man nicht mit Rechten in Verbindung gebracht werden möchte und unabhängig von Statistiken. Wie demokratisch ist denn Herr Höffinghoff eingestellt? Ich würde gerne meine Vorurteile besonders ihm gegenüber loswerden, falls sie falsch sind, aber ich habe bisher noch nichts wirklich Entlastendes gelesen (Rote Hilfe, CDU rechtsradikal usw. usf.). Also wenn du da nähere Informationen zur Selbstbildung hättest, wäre ich dir sehr verbunden.

    Nochmal zur Begründung, Absatz 3: „…und auch die Unterstützung, die sie erhält, belegen das Gegenteil. So be­wirbt beispielsweise der NPD-Funktionär Patrick Schröder die Band…“. Inwiefern das belegen soll, die Band sei nicht unpolitisch (was sie nicht ist, da alles irgendwie politisch ist), verstehe ich nun nicht. Wollte Frei.Wild denn diese Unterstützung? Laut Selbstaussage nicht (Beleg kann ich nachreichen). Gegen die ungewollte Mahnwache der NPD zum Echo in Berlin hat Frei.Wild in nur zwei Tagen eine Gegendemo mit ca. 500 Leuten aufgefahren. Es wurde immer wieder in Medien so dargestellt, als wäre das eine Demo gegen den Echo gewesen, was einfach nicht stimmt. Der Aufruf fand über Facebook statt.

    Begründung, Absatz 6: „Natürlich sind nicht alle Fans der Gruppe „frei.wild“ der rechtsradikalen Szene zuzuordnen…“ Ich würde sagen, kaum jemand.

    So, das wars erstmal wieder.

    • Martin Kliehm sagt:

      Sorry für die Verzögerung auch beim Freischalten, wir waren in der Winterpause.

      Das Glatzenvideo werde ich nicht verlinken, aber es lässt sich googlen. Gleichfalls kommen da etliche Quellen zutage, die den kommerziell verbrämten Antisemitismus benennen. frei.wild ist ja nicht doof, wie in alten Zeiten justitiable Volksverhetzungen von sich zu geben, aber genau darin liegt die Gefahr.

      Dass Du persönlich diffamiert wirst, tut mir leid. Andererseits ist es schon komisch, wenn die ganze Welt irgendwie zu der Überzeugung gelangt ist, es handele sich um eine Naziband, nur die Fans wollen das nicht akzeptieren. Sind alle anderen Ignoranten oder man selbst?

      Und genau, selbst verschuldete Diskriminierung aufgrund eines blöden Bandshirts lässt sich nicht vergleichen mit Verstößen gegen Menschenrechte. Ein Bandshirt zu tragen ist kein Menschenrecht. Und wenn da Scheiße drauf steht, ist es keine Meinungsfreiheit. Und wenn es Meinungsfreiheit wäre, steht es den anderen frei, ihre Meinung zu äußern, dass sie das scheiße finden.

      Dass es Menschen gibt, die $Dinge in die Piratenpartei hineinprojiziert haben, ist mir klar. Darum waren wir zum Höhepunkt der Hypekurve mal auf 12%. Aber die Piratenpartei hat sich in der Satzung und mit zahlreichen Beschlüssen der Bundesparteitage zum Programm klar antifaschistisch positioniert. Manche bemerken das erst jetzt, manche auch erst durch eine Flagge. \o/ Wir dulden keine Menschenfeindlichkeit in der Partei, und wir werden nicht unsere Ideale verraten, um am rechten Rand nach Stimmen zu fischen.

      Oliver Höfinghoff ist Abgeordneter und Fraktionsvorsitzender einer demokratisch gewählten Partei in einem Landesparlament. Er ist nicht Führer einer anarchistischen Terrorgruppe. Ich glaube, das beantwortet die Frage nach seinem Demokratieverständnis. Es ist möglich und meines Erachtens auch notwendig, ein kritischer Demokrat zu sein.

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